29.07.08 Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Die Bundessprecherinnenrunde der Feministischen Partei DIE FRAUEN hat sich in ihrer letzten Sitzung erneut mit der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs befasst. "Es wird massiv dafür geworben, junge Mädchen zu impfen, obwohl es sich unabhängigen Fachleuten zufolge um eine ungenügend geprüfte Impfung mit gefährlichen Nebenwirkungen handelt. Inzwischen berichtete auch die Frankfurter Rundschau von zwei Todesfällen, die mit der Impfung im Zusammenhang stehen", kritisiert Bundessprecherin Monika Christann. "Der Verdacht entsteht, dass Frauen als Versuchspersonen missbraucht werden. Die hohen Kosten der Impfung und die riesige PR-Kampagne (bspw. von Merck") lassen die Vermutung aufkommen, dass die Pharmaindustrie ein enormes Interesse an der Durchführung der Impfung hat", meint Frau Christann und gibt zu bedenken, dass die Impfung nur bei 4 der insgesamt 14 Formen des Humanen Papillomaviruses schütze, was für alle Frauen weiterhin den Pap Test nötig mache, mit dessen Hilfe Gebärmutterhalskrebs früh erkannt werden könne und 'gut heilbar sei. "Ich bin nicht der Meinung", so Frau Christann weiter, "dass wir in unserem Gesundheitssystem die "Allzeit-Verfügbarkeit" junger Frauen für die sexuellen Wünsche von Männern unterstützen sollten. Wir reden hier von einer Altersgruppe, die i.d.R. weder körperlich noch psychisch erwachsen ist. Es kommt bei diesem Sachverhalt nicht nur auf das Eindämmen der skrupellos handelnden Pharmakonzerne an, sondern auf den Schutz und die Stärkung der jungen Frauen, "Nein" sagen zu können oder den Partner zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Kondomen zu bewegen. Gesundheitsministerin Schmidt hat hier völlig versagt. Die HPV-Impfung ist unverantwortlich."

Die Bundessprecherinnenrunde fordert die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zum wiederholten Male auf, die Impfung zu stoppen und
für eine Entflechtung zwischen Pharmaindustrie und der Ständigen Impfkommission zu sorgen,
eine Aufklärungskampagne durch pharmaunabhängige Wissenschaftlerinnen zu starten
und statt der Impfung den Abstrichtest zu fördern, den bisher nur jede zweite Frau in Anspruch nimmt.

Kontakt: Monika Christann, Tel. 0171 5301254

Waltraud Pomper, Pressesprecherin

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