Mitglied im Öffnet externen Link in neuem FensterDeutschen Frauenrat


Those who love feminism must learn to organize as effectively as those who love patriarchy


Notwendige Unterschriften geschafft: Die Feministische Partei DIE FRAUEN kandidiert für die Bundestagswahl 2017

Vielen Dank an all unsere Unterstützerinnen in Berlin und sonstwo.

Die Feministische Partei DIE FRAUEN tritt im Bezirk Berlin Steglitz-Zehlendorf mit Anna Kuhlmann als Direktkanidatin zur Bundestagswahl an.


Zum einjährigen Todestag unserer Mitfrau Helga Trachsel

Wir danken Inga Höfer für den bewegenden Leitet Herunterladen der Datei einText zum einjährigen Todestag unserer langjährigen Mitfrau und Berliner Landesschatzmeisterin Helga Trachsel

Helga Trachsel, langjährige Mitfrau der Feministischen Partei DIE FRAUEN und Landesschatzmeisterin Berlin, August 2014.


Bitte unterstützt die Feministische Partei DIE FRAUEN für die Zulassung zur Bundestagswahl!

Dringend gesucht: Unterstützerinnen aus dem Wahlbezirk Berlin-Steglitz-Zehlendorf!

WARUM

Die Feministische Partei DIE FRAUEN möchte an der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf antreten. Da sie derzeit in keinem Bundes- oder Landesparlament vertreten ist, muss sie dafür mindestens 200 gültige Unterstützungsunterschriften von EinwohnerInnen dieses Wahlkreises einreichen.

WER KANN UNTERSCHREIBEN?

Alle wahlberechtigten BürgerInnen mit Hauptwohnsitz in einem der folgenden Stadtteile mit den folgenden Postleitzahlen können jeweils eine Unterstützungsunterschrift abgeben:

   PLZ

 Bezirk

12163

 Steglitz

12165

 Steglitz

12167

 Steglitz

12169

 Steglitz

12203

 Lichterfelde

12205

 Lichterfelde

12207

 Lichterfelde

12209

 Lichterfelde

12247

 Lankwitz

12249

 Lankwitz

14109

 Wannsee

14129

 Nikolassee

14163

 Zehlendorf

14165

 Zehlendorf

14167

 Zehlendorf

14169

 Zehlendorf

14195

 Dahlem

 

ACHTUNG

Jede Person kann pro Wahl nur den Wahlvorschlag EINER Partei unterstützen!

Das „FORMBLATT für eine Unterstützungsunterschrift“

wird im mittleren Teil (bis zum Vermerk Zusatz für A)ausgefüllt. Damit bekundet die Person, dass sie unterstützt, dass die Feministische Partei DIE FRAUEN zur Wahl stehen soll („Wahlvorschlag“). Selbstverständlich kann sie trotz dieser Unterschrift bei der Wahl einer anderen Partei ihre Stimme geben. Im unteren Teil des Formblatts wird von der Gemeinde Steglitz-Zehlendorf mittels eines Stempels bescheinigt, dass Identitätsangaben (Adresse usw.) der unterstützenden Person korrekt sind und sie das aktive Wahlrecht in Deutschland besitzt.

Bitte fordern Sie die Formblätter an unter berlin@feministischepartei.de!

DATENSCHUTZ

Die Feministische Partei DIE FRAUEN verpflichtet sich, die Daten der UnterstützerInnen ausschließlich zum Zweck der Bewerbung um die Teilnahme an der Bundestagswahl zu verwenden. Die Kreiswahlleiter erfassen, dass Sie eine Unterstützungsunterschrift geleistet haben, nicht für welche Partei dies erfolgte. Damit soll eine doppelte Unterschriftsleistung vermieden werden - geregelt  in BWO (Bundeswahlordnung) §34 (6)

Wohin schicken

Bitte senden sie das ausgefüllte Formblatt an folgende Adresse:
Feministische Partei DIE FRAUEN, LMV Berlin, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin


Konstanz: 5 Jahre Frauenbaum - Frei leben ohne Gewalt

Am 4. April 2017 feierte der Konstanzer Frauenbaum 5-jähriges Jubiläum.

Die Silberweide wurde gepflanzt als Symbol und sichtbares Zeichen für alle Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind oder werden. Eine Metallplakette weist auf ihre Bedeutung hin mit der Aufschrift: "Frauenbaum - Frei leben ohne Gewalt - gespendet von Konstanzer Frauengruppen - 4. April 2012"

Foto: privat (links: Monika Norrmann, rechts Erika Korn, Mitfrau der Feministischen Partei DIE FRAUEN)


Die Feministische Partei DIE FRAUEN beim Frauentag 2017: Frankfurt - Berlin - München



Gegen rassistische und frauenfeindliche Hetze

Die Bundessprecherinnenrunde und weitere Mitfrauen der Feministischen Partei DIE FRAUEN hatten den Öffnet externen Link in neuem Fensteroffenen Brief der Störenfriedas unterzeichnet, in dem sie sich gegen den Vorschlag verwehrten, Betroffene von sexueller Gewalt als „Erlebende" zu bezeichnen, um den Opferbegriff zu umgehen.

In der darauf folgenden öffentlichen Diskussion wurde Mithu Sanyal Ziel eines Shitstorms, der die typischen Merkmale von rechter und maskulistischer Hetze aufweist.

Dazu die Bundessprecherinnenrunde der Feministischen Partei DIE FRAUEN:

„Wir verurteilen jede rassistische und frauenfeindliche Hetze gegen Frau Sanyal und distanzieren uns ausdrücklich davon. Unsere Solidarität gehört nicht nur den Betroffenen sexueller Gewalt, sondern auch den „Störenfriedas" und Mira Sigel, deren Stellungnahmen wir unterstützen."


Internationaler Frauenkampftag 2017

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag in:

> Berlin: Mittwoch, 8. März 2017, Auftaktkundgebung des F*FK-Bündnis um 17.00 Uhr, Hermannplatz. Beginn der Demo um 18.00 Uhr in Richtung Oranienplatz. Dort treffen verschieden Demozüge aufeinander. Die Demo von Des Tan und dem IWS kommt von der Warschauer Straße und wird gegen 19.00 Uhr auf dem Oranienplatz sein.  Außerdem sind Polnische und Irische Frauenorganisationen vor Ort zu einer gemeinsamen Abschlußkundgebung. Ende gegen 20.00 Uhr. In Anlehnung an die Suffragettenbewegung werden die Mitfrauen der Feministischen Partei DIE FRAUEN in weißer Kleidung mit verschiedenen feministischen Botschaften gehen. Darum sind wir für unsere Unterstützerinnen sehr gut zu finden: https://www.facebook.com/events/1875179609364692/

> Frankfurt: Mittwoch, 8. März 2017, Kundgebung des Frankfurter Frauentagbündnisses um 16 Uhr Hauptwache. mehr unter: https://www.facebook.com/events/1623475987960556/?active_tab=discussion

> München: Samstag, den 11. März 2017, 14 Uhr, Marienplatz: Kundgebung und Demonstration des Münchner 8. März-Bündnisses. https://www.facebook.com/events/1905717783033826/


Aktion gegen die Internationale Sicherheitskonferenz 18.2.2017 in München


Offenen Brief gegen die sprachliche Verharmlosung sexueller Gewalt.

18. Februar 2017: Die Bundessprecherinnenrunde der Feministische Partei DIE FRAUEN ruft auf zur Unterzeichnung des folgenden Offenen Brief gegen die sprachliche Verharmlosung sexueller Gewalt.

Die Feministische Partei DIE FRAUEN weist gemeinsam mit zahlreichen Überlebenden sexueller Gewalt die Verharmlosung sexueller Gewalt entschieden zurück. Wir fordern die Medien, die Mithu Sanyal seit Erscheinen ihres Buches immer wieder ein Forum bieten, auf, sich klar zu Gewalt gegen Frauen zu positionieren.


Israel: Drei Kriegsdienstverweigerinnen in Haft - Die Feministische Partei DIE FRAUEN fordert ihre Freilassung

15. Februar 2017

Tamar Alon und Tamar Ze´evi zum fünften Mal verurteilt

Am 7. Februar wurden in Israel drei Kriegsdienstverweigerinnen zu mehrwöchigen Haftstrafen verurteilt. Tamar Alon und Tamar Ze'evi sind damit bereits zum fünften Mal verurteilt worden.
Die Feministische Partei DIE FRAUEN forderte von der israelischen Regierung ihre unverzügliche Freilassung und die Anerkennung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung.

Die 18-jährige Tamar Alon war am 16. November 2016 zum Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer gegangen und hatte dort ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt: "Von jungen Jahren an traf ich Menschen, die als meine Feinde angesehen wurden, aber sie lachten mich an, spielten und redeten mit mir. Diese frühen Erfahrungen haben mich gelehrt, auf die tägliche Realität der PalästinenserInnen zu schauen und die Realität meines eigenen Lebens mit kritischen Augen zu sehen. Ich kann nicht akzeptieren, dass davon ausgegangen wird, dass die Unterdrückung einer anderen Nation, die Versagung von grundlegenden Menschenrechten, Rassismus und Hass lebenswichtig für die Existenz Israels sein sollen." . Seitdem wurde sie insgesamt fünf Mal verurteilt, zuletzt zu 26 Tagen Haft. Nach Verbüßung ihrer Haftstrafe am 5. März 2017 wird sie damit insgesamt 102 Tage im Militärgefängnis gewesen sein.

Die 19-jährige Tamar Ze'evi war ebenfalls am 16. November 2016 zum Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer gegangen und hatte dort erklärt: "Auf der einen Seite wird erwartet, dass ich meine gesetzliche und soziale Pflicht erfülle, eine Rolle, auf die ich immer vorbereitet wurde. Es ist richtig zur Sicherheit meines Landes und des mir nahestehenden Volkes beizutragen. Aber auf der anderen Seite: sind eine Kindheit und ein Leben im Schatten von Terrorangriffen und Kriegen wirklich ein Leben in Sicherheit? Wie steht es um die Sicherheit der Menschen auf der anderen Seite der Mauer? Bin ich als Teil einer Nation, die deren Leben kontrolliert, nicht auch für ihre Sicherheit verantwortlich? Wo ziehen wir die Linie? Wollen wir uns weiter daran beteiligen oder haben wir sie nicht schon längst überschritten?" . Seitdem wurde auch sie ingesamt fünf Mal verurteilt, zuletzt zu 23 Tagen Haft. Nach Verbüßung ihrer Haftstrafe am 2. März 2017 wird sie damit insgesamt 99 Tage im Militärgefängnis gewesen sein.

Die 19-jährige Atalya Ben Abba wurde am 7. Februar 2017 zu 20 Tagen Haft im Militärgefängnis verurteilt. Sie hatte bei ihrer Einberufung erklärt: "Ich sorge mich um die Menschen, die hier leben. Ich sorge mich um die Gesellschaft und meine Möglichkeiten, sie zu ändern und weiter zu bringen. Deswegen habe ich ein Freiwilligenjahr bei der Jugendorganisation HaSomer Hatza'ir abgeleistet. Deshalb werde ich den Preis zahlen und ins Gefängnis gehen. Ich will einen zivilen Dienst ableisten. Ich sehe all das als meinen Auftrag und meine Pflicht."

In Israel unterliegen auch Frauen der Wehrpflicht. Sie haben einen zweijährigen Dienst abzuleisten. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung existiert praktisch nicht. Kriegsdienstverweigerer und -verweigerinnen wurden in den vergangenen Jahren bis zu zehn Mal zu mehrwöchigen Haftstrafen verurteilt. Es ist daher davon auszugehen, dass alle drei Kriegsdienstverweigerinnen nach Verbüßung der aktuellen Haftstrafe erneut zu Gefängnisstrafen verurteilt werden.

Protestschreiben an den israelischen Verteidigungsminister und Unterstützungschreiben an die Verweigerinnen können gesandt werden über: www.Connection-eV.org/israel-refuser-form.


7. Februar 2017: Öffnet internen Link im aktuellen FensterGewalt ist nicht sexy - Pressemeldung zum Film "50 Shades of Darker"


Kunst am Bau(m) - Die Friedenstaube muss leider draußen bleiben!

5.2.2017

Am heutigen Sonntag schmückten Mitfrauen der Feministischen Partei DIE FRAUEN gemeinsam mit PartnerInnen des Pazifistischen Aktionsbündnisses München (PAM) die Grünanlage am Promenadeplatz vor dem Hotel Bayerischer Hof. Dort findet in 2 Wochen die sogenannte "Sicherheitskonferenz" statt.

Große und kleine Friedenstauben schmücken jetzt einen Baum sowie eine Parkbank und die gestrickte Parole: Wir müssen leider draußen bleiben.

Denn bei der Internationalen Sicherheitskonferenz geht es um Macht und die Durchsetzung von Interessen, nicht um die Sicherheit der Menschen.

Abrüstung jetzt! Das fordern wir PazifistInnen und weisen hin auf die Öffnet externen Link in neuem FensterInternationale Friedenskonferenz, 17.- 19.2. und die Öffnet externen Link in neuem FensterAntikriegsdemonstration am 18.2., 13:00 Uhr am Münchner Stachus.


Richtigstellung

Stellungnahme der Bundessprecherinnenrunde zu einer Aussage von Cem Özdemir im ZDF am 4.1.2017

Um möglichen Missverständnissen vorzubeuten, möchte die Bundessprecherinnenrunde der Feministische Partei DIE FRAUEN folgendes klarstellen:
Cem Özdemir ist NICHT Vorsitzender der Feministischen Partei DIE FRAUEN. Er hatte am 4.1.2017 in einem Interview mit dem ZDF Heute Journal fälschlicherweise behauptet: "Ich bin ja auch Vorsitzender einer Frauenrechtspartei - einer feministischen Partei."

Die Feministische Partei DIE FRAUEN hat keine Vorsitzende, sondern einen Vorstand bestehend aus gleichberechtigten Bundessprecherinnen. Sie ist derzeit die einzige Partei in Deutschland, die das "feministische Partei" im Namen trägt.


Noch nie was von feministischer Selbstbehauptung und Selbstverteidigung gehört?

Leserinnenbrief von Bundessprecherin Margot Müller zum Artikel „Die Konjunktur des Hodentritts", von Colin Goldner in  „junge Welt" vom 30.12. 16

Es ist peinlich, wenn linke Männer und Frauen die Männergewalt gegen Frauen mehr noch leugnen wie die Rechten oder gar den Frauen Angst vor einer Gegenwehr machen. In den 70er Jahren empfahl die Kriminalpolizei in Westdeutschland den Frauen völlig ungeniert: „Lieber 5 Minuten vergewaltigt als ein Leben lang tot." Heute warnen Männer, dass Frauen sich in Gefahr bringen weil sie ihre Fähigkeiten zur Gegenwehr überschätzen. Auch Colin Goldner führt die ständige latente Drohung „seid ihr nicht willig, so provoziert ihr Gewalt" ins Feld.



Als wenn Frauen weniger in Gefahr wären, wenn sie sich nicht wehren. Fügsamkeit ist beileibe keine Garantie, vor Männergewalt verschont zu bleiben. Das sollen wir denken! Das Gegenteil aber ist der Fall: Feministinnen haben wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine heftige und entschiedene Gegenwehr - von völlig untrainierten Frauen - in mindestens 80% der Fälle erfolgreich ist. Jede zusätzliche Ausbildung steigert die Chance auf Erfolg. Umgekehrt ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Gewalt des Täters um so eher eskaliert je weniger Widerstand er erfährt.
Warum berichtet Colin Goldner nichts davon?

Gewalt gegen Frauen ist das meist verbreitete Mittel der Unterdrückung von Frauen. Seit Feministinnen das in die Öffentlichkeit gebracht haben, hat feministische Selbstverteidigung Konjunktur. Es gibt einen „Öffnet externen Link in neuem FensterBundesfachverband für Feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung". Es gibt WENDO (Weg der Frauen). Auch das erfahren wir nicht von Colin Goldner. Er lässt uns keine Wahl.

Warum erfahren wir davon nichts von feministischer Selbstverteidigung und Selbstbehauptung aus der „jungen Welt"? Warum erfahren wir nichts von den feministischen Analysen? Stattdessen werden wir Frauen von Goldner aufgefordert etwas gegen die „Eskalation der Gewalt" zu tun? Wäre das nicht eher Sache derjenigen von denen die Gewalt ausgeht? Also die der Männer?Mit feministischen Grüssen

Margot Müller

Bundessprecherin Feministische Partei DIE FRAUEN


Illegalisierung von Geflüchteten

Aus dem Umfeld unserer Mitfrauen erreichte uns ein persönlicher Bericht über die Situation der geflohenen Menschen in Lesbos, verbunden mit Hinweisen zur Möglichkeit der finanziellen Unterstützung. Der Bericht macht das Ausmaß des europäischen Zynismus gegenüber Geflohenen deutlich. Wir tragen gerne zur Verbreitung dieses Berichtes bei:

Die Überfahrt nach Lesbos

Direkt an der türkischen Seegrenze gelegen ist diese Insel neben vielen anderen wie Chios und Samos ein Hotspot für fliehende Menschen, die über die Türkei versuchen nach Europa zu kommen. Seit im Februar die Grenzen fast vollständig dicht gemacht wurden und insbesondere seit im März der EU-Türkei-Deal abgeschlossen wurde, schaffen es nur noch wenige Menschen, die Insel zu erreichen, im letzten Monat waren es ca. drei Boote pro Woche.

In der Ägäis patrouillieren – neben der griechischen und der türkischen Küstenwache – Schiffe der europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX und der NATO. Ihr Auftrag besteht nicht in der Seenotrettung sondern im „Schutz der EU-Außengrenzen“. Statt Ärzten befinden sich Militärs und Grenzschutzpolizei an Bord. Dies bedeutet de facto den Tod vieler Menschen.

Frontex wurde in der Vergangenheit immer wieder von Menschenrechtsorganisationen für illegale Push-Backs – das Zurückdrängen von Booten aus griechischen in türkische Gewässer – beschuldigt. Außerdem versucht die Organisation gegen freiwillige Seenotretter_innen vorzugehen, die häufig als Schmuggler bezichtigt werden. Noch erschreckender ist das Verhalten der türkischen Küstenwache: Ich habe verschiedene Menschen gesprochen, deren Schlauchboote von der türkischen Küstenwache aktiv versenkt wurden. Männer und Frauen, Schwangere, Kinder und ältere Menschen sind dabei ertrunken, die Überlebenden sind zum Teil schwer traumatisiert.

Sehe ich seitdem Berichte im Fernsehen, in denen der Tod von Menschen im Mittelmeer oder der Ägäis als schreckliche Tragödie dargestellt wird, wird mir schlecht. Eine Tragödie geschieht schicksalhaft, sie bricht über die Menschen herein und ist nicht aktiv gewollt. Das EU-Türkei-Abkommen ist hingegen in vollem Bewusstsein der Situation durch die Bundesregierung ausgehandelt worden und auch unabhängig davon fließen Milliarden in den sogenannten „Schutz der europäischen Außengrenzen“. Die türkische Küstenwache fängt die überfüllten Schlauchboote im Auftrag der EU ab und Frontex hat ein Mandat, auch direkt vor Ort eng mit Polizei und Militär der angrenzenden Staaten der MENA-Region und auch mit der Türkei zusammenzuarbeiten. Die Agentur liefert im Auftrag der EU fliehende Menschen an die türkische Küstenwache und die Polizei aus, finanziert mit unserem Steuergeld. Anwält_innen und Menschenrechtsorganisationen bestätigen, dass Menschen, die über das EU-Türkei-Abkommen in die Türkei „rückgeführt“ werden (mit Ausnahme von Syrer_innen) in türkischen Gefängnissen verschwinden, bis sie der sogenannten „freiwilligen Rückkehr“ zustimmen. Zudem gibt es zahlreiche Berichte über die „Rückführung“ von Menschen in die Türkei, die noch kein Asylverfahren durchlaufen haben und dennoch in Nacht und Nebel-Aktionen auf ein Boot gebracht werden.

Das Asylverfahren - Warten und hoffen auf der Insel

Seit dem Abschluss des Abkommens und den Grenzschließungen ist die Insel Lesbos für viele Menschen zu einem Gefängnis geworden. Seit Monaten sitzen dort Menschen fest, teilweise ohne überhaupt erst vollständig registriert zu werden, geschweige denn, ein Asylinterview zu erhalten. (Es gibt ein dreischrittiges Verfahren und solange die Menschen nicht die vollständige Registrierung durchlaufen haben, werden ihnen grundlegende Rechte aberkannt. Dieser Zeitraum kann Monate dauern und diejenigen, die die Überfahrt überlebt haben und zum Teil schwer traumatisiert sind, werden direkt nach der Ankunft im „Europa der Demokratie und der Menschenrechte“ inhaftiert, mindestens 25 Tage, zum Teil auch wesentlich länger.

Auch nach der Inhaftierung heißt es warten und ausharren unter widrigsten Bedingungen. Einige Menschen befinden sich schon seit neun Monaten in einem Schwebezustand. Sie wissen nicht, ob sie Chancen habe, Asyl zu bekommen und viele sind nicht darüber informiert, wie das Verfahren abläuft. Alles, was sie an Dokumenten bekommen, ist zumeist eine handgeschriebene Wartenummer und ein griechischer Brief, der ihnen bescheinigt, dass sie Europa irregulär betreten haben und sie abgeschoben werden sollen, die Abschiebung aber zunächst ausgesetzt wird, falls sie einen Asylantrag stellen. Nur leider versteht niemand griechisch und einige Menschen wissen nicht, dass sie einen Asylantrag stellen müssen oder denken, dass ihre Erstregistrierung bereits das Asylinterview war. In diesem Informationschaos sind zahlreiche Gerüchte und Fehlinformationen im Umlauf und führen dazu, dass Asylberechtigte zum Teil falsche Angaben machen und somit trotz triftiger Asylgründe abgelehnt oder in der sogenannten Section B des Erstaufnahmelagers Moria inhaftiert werden. Es gibt auch viele andere Gefängnisse auf dem griechischen Festland, bspw. das Gefängnis in Korinth, wo Migranten ohne Anklage zumeist sechs oder achtzehn Monate inhaftiert werden.

Zudem kenne ich auch Menschen, die trotz eines positiven Asylbescheids in Griechenland immer noch in Lagern leben, da sie keine Chancen haben, eine Arbeit zu finden und nicht genug finanzielle Unterstützung erhalten, um sich eine Wohnung leisten zu können. In dieser Situation versuchen viele Menschen ihren Interviewtermin in Griechenland nicht wahrzunehmen und sich auf irgendeine Art und Weise weiter auf der lebensgefährlichen Balkanroute durchzuschlagen und die Stacheldrahtzäune zu überqueren. Dort sehen sie sich nicht selten gewalttätigen Polizei und Militäreinheiten oder sogenannten „Bürgerwehren“, die Migranten jagen, gegenüber. Für diesen Winter gibt es auch schon mehrere Berichte von Menschen, die beim Fluchtversuch über die Balkanroute erfroren sind.

Leben im Lager Moria

Im Lager Moria fristen die meisten Geflüchteten ihre Wartezeit. Steht man vor dem Lager, das von hohen Stacheldrahtzäunen und patrouillierender Polizei- und Militäreinheiten umgeben ist, denkt man es handele sich um ein Militärgefängnis. Die Berichte über die Lebensumstände innerhalb des Lagers wecken zudem den Eindruck, es sei keine Erstaufnahme-Einrichtung für Menschen in Europa, sondern irgendein Lager in irgendeinem sehr weit entfernten sehr armen Land, doch man wird eines besseren belehrt. Denn auch wenn Milliarden in den militarisierten Grenzschutz fließen, scheint es politisch nicht gewollt zu sein, Geld zur Verfügung zu stellen für Unterkünfte, ausreichend  Essen oder ein funktionsfähiges Asylbüro, das in absehbarer Zeit in der Lage ist, die Anträge der ca. 6000 Menschen auf der Insel überhaupt erst entgegenzunehmen oder gar zu bearbeiten. Obwohl nur ausgelegt für 2700 Menschen befinden ca. 4000 Personen zwangsweise in Moria. (Ca. 2000 Personen befinden sich im etwas besser ausgestatteten Camp Kara Tepe und knapp 100 Personen im alternativen und unabhängigen Lager Pikpa mit weitaus besseren Lebensumständen.)

Die Menschen in Moria schlafen zum Teil in kleinen undichten Zelten auf schlammigem Boden, die von den nun einsetzenden Regenfällen durchnässt werden. Einen Plan, das Lager winterfest zu machen und die Menschen gegen die beißende Kälte zu schützen, scheint es bisher nicht zu geben. Nach stundenlangem Anstehen in der Essensschlange bleiben viele Menschen hungrig und es gibt nicht genug Kleidung, nicht ausreichend medizinische Versorgung und juristische Unterstützung. Nur wenige NGOs sind im Lager zugelassen und einige, wie Ärzte ohne Grenzen, haben sich aus Protest über die Zustände im Lager zurückgezogen. Selbstverständlich vor Ort ist jedoch die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX ist, ebenso die Internatinal Organization for Migration, die versucht, die Menschen direkt nach ihrer Ankunft zu einer sogenannten „Freiwilligen Rückkehr“ zu überreden und die EASO, die mit sehr begrenzten Kapazitäten das griechische Asylbüro unterstützt.

In den Zuständen ständiger Unterversorgung und Missachtung kommt es immer wieder zu massiver Gewalt. Im Fall von Auseinandersetzungen ziehen sich Polizei und Militär aus dem Lager zurück ohne die Menschen zu schützen. Im September führten Proteste und Hungerstreiks gegen die unmenschlichen Zustände in Moria schließlich dazu, dass das Lager fast vollständig abbrannte und im Oktober brannte das Asylbüro nieder, das seitdem seine Arbeit noch stärker eingeschränkt hat. Ende November führte eine Gasexplosion zum Tod eines Mädchens und einer ältere Frau, die versucht hatten, mit einem Billig-Gaskocher Essen zuzubereiten und vor den Augen vieler Menschen verbrannten während auch große Teile Morias in Flammen aufgingen. Einen Evakuierungsplan für diese Fälle gibt es nicht. Einige kleine NGOs und die No Border Gruppe waren in der Lage, eine begrenzte Anzahl von Menschen aufzunehmen und/oder medizinisch zu versorgen, während die Polizei zu allem Überfluss noch Tränengasgranaten in das brennende Lager warf. Durch die Brände verlieren die Menschen häufig ihre letzten Besitztümer, ihre Dokumente die sie zum Nachweis ihrer Identität für das Asylverfahren benötigen und letzte Ersparnisse, die sie mit sich führten.

Runter von der Insel?

Ab und zu gibt es eine unvermittelte politische Entscheidung und einige der Menschen werden entweder von der Insel ans Festland gebracht und dort freigelassen oder inhaftiert oder in einer Nacht- und Nebelaktion in die Türkei abgeschoben.

Einige wenige Verzweifelte schaffen es jedoch auch irgendwie ans griechische Festland zu kommen, die Balkanroute doch zu überqueren und ihr Zielland zu erreichen, vor allem wenn sie sich Schmuggler leisten können. Bisher bedeutet das für die Menschen zumindest in Deutschland einen gewissen Schutz, denn das Dublin III-Abkommen (das die erzwungene Rückführung der Menschen in das zuerst betretene EU-Land festlegt), wurde aufgrund der untragbaren menschenrechtlichen Situation für Migranten in Griechenland zurzeit von Deutschland ausgesetzt. Schon vor dem Anschlag in Berlin hat de Mazière aber mit aller Kraft daran gearbeitet, Dublin nichtsdestotrotz wieder in Kraft zu setzen, was sehr bald passieren könnte.

Außerdem sind die Abschiebungsraten von schutzbedürftigen Menschen aus Deutschland immer erschreckender, wozu auch die Kategorisierungen von Ländern wie z.B. Tunesien, Marokko und Algerien und zuletzt sogar noch Afghanistan als angebliche sichere Herkunftsstaaten, nebst der Türkei als ein angeblich sicherer Drittstaat, beitragen. Allesamt ein Armutszeugnis einer gescheiterten Asylpolitik.

Was tun?

Nach dieser leider sehr vernichtenden Einschätzung noch ein kleiner Lichtblick, was es für Initiativen gibt, die die Situation vor Ort nach meiner Wahrnehmung sehr positiv beeinflussen.

Zum einen ist dort *United Rescue Aid:* Die kleine Organisation, die von einem griechisch-schwedischen Ehepaar geführt wird, hat durch eine Alarmphone Nummer, die von Geflüchteten auf hoher See angerufen werden kann in Zusammenarbeit mit freiwilligen Seenotretter_innen schon unzählige Menschenleben gerettet. Zudem versuchen sie, so viele Menschen wie möglich in Moria mit Kleidung zu versorgen und dabei zu helfen, die Zelte einigermaßen winterfest zu machen.

http://unitedrescues.eu/

BIC: SWEDSESS

IBAN: SE918000084806944976960

*Lesvos Legal Center*:

Die kleine Gruppe von internationalen Jurist_innen aus Mytilene begleitet Menschen in ihrem Asylverfahren, klärt sie über ihre Rechte auf und versucht sie dabei zu unterstützen, diese durchsetzen zu können. Sie dokumentieren die zahlreichen Rechtsbrüche, die im Rahmen des Asylverfahrens begangen werden und leiten die Infos an größere Menschenrechtsorganisationen weiter. Wenn möglich werden sie eine Sammelklage gegen verschiedene Aspekte des Asylverfahrens wie unrechtmäßige Verhaftungen und Gefängnisaufenthalte von Asylsuchenden einreichen. Wenn sie genug Spenden zusammenbekommen um mehr als ihre Miete zu zahlen, planen sie zur Unterstützung einen griechischen Anwalt einzustellen, da dieser weitaus mehr Einfluss vor Ort hätte.

https://legalcentrelesbos.wordpress.com/support-us/

*NoBorderKitchen Lesvos*:

Last but not least: Die No Border Gruppe aus Lesbos ist ein Zusammenschluss von unabhängigen Unterstützer_innen und Geflüchteten. Zusammen kochen sie ca. 800 Mahlzeiten pro Tag, leben gemeinsam in leerstehenden Orten außerhalb der offiziellen Lager, bieten den Menschen Aufenthaltsräume, Essen und Tee, so weit wie möglich auch Unterstützung bei rechtlichen und medizinischen Belangen, bieten den Kindern Raum zum Spielen etc. und leisten gemeinsam politische Arbeit gegen die Zustände auf der Insel.

https://noborderkitchenlesvos.noblogs.org/


Europe needs Feminism

9.12.2016 - Europaparlament

Europe needs Feminism - Unter diesem Motto trafen sich Feministinnen aus 14 Europäischen Ländern im Europäischen Parlament. Aus Deutschland waren drei Repräsentantinnen der Feministischen Partei DIE FRAUEN vertreten. Öffnet internen Link im aktuellen FensterZur Pressemeldung


#FreierimFokus - Kampagnenstart zum Internationalen Tag der Menschenrechte

Frauenrechte sind Menschenrechte


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Lasst uns den Kampf gegen Faschismus stärken

Veröffentlichung eines Aufrufs von CENÎ Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V., 4.11.2016

Damit sich Krieg und Chaos im Mittleren Osten in Frieden verwandeln hatte vor allem der kurdische Volksführer Abdullah Öcalan beginnend im Jahr 2012 unter extremen Isolationsbedingungen einen einseitigen Friedens- und Dialogprozess gestartet. Jedoch haben sowohl die türkische AKP-Regierung als auch internationale Mächte, die ein Interesse in der Fortführung des kurdisch-türkischen Konflikts besitzen, diese Phase sabotiert und zu einem Ende geführt. Als Resultat wird Abdullah Öcalan seit dem 5. April 2015 vollkommen von der Außenwelt isoliert. Diese Isolation spiegelt die schmutzigen Spiele dieser Mächte wider. 

Die AKP-Regierung, welche zugleich auch die Kontrolle über jegliche Staatsstrukturen an sich gerissen hat, beharrt auf Krieg und führt die Türkei in Chaos. Durch Unterstützung und Ernährung der Banden des Islamischen Staats hat sie dieses Chaos weiter vertieft. Die Massaker in Suruc und Ankara, für welche die AKP sofort den IS verantwortlich gemacht hat, deren Verantwortung vom IS aber niemals übernommen worden ist, dienten der Regierung für die Zerstörung der demokratischen linken Opposition in der Türkei. Auf dieser barbarischen Art und Weise hat der türkische Staat versucht, einerseits den Widerstand für Selbstbestimmung in Nordkurdistan und andererseits den Aufbau einer demokratischen Alternative in Rojava zu brechen.

Die AKP-Diktatur wendet gegen jegliche Kräfte, die für Demokratie stehen, Faschismus an. In Nordkurdistan sind in diesem Zusammenhang Hunderte, wenn nicht gar Tausende Aktivisten, die demokratische Politik betreiben, ins Gefängnis gesteckt worden. Medien, die die Diktatur der AKP dechiffriert haben, sowie Dutzende demokratischen Politikinstitutionen sind geschlossen und angegriffen worden. Der Diktator Erdogan nutzt den versuchten Putsch vom 15. Juli 2016 für die Vertiefung des faschistischen Regimes. Unter dem Deckmantel des Kampfs gegen Putschisten werden Linke, Demokraten, Intellektuelle, Schriftsteller, Journalisten, Akademiker, Politiker und alternative Kräfte verfolgt. Mit wellenartigen Angriffen, Razzien und Verhaftungen soll die gesamte Gesellschaft mundtot gemacht werden. Das Justizwesen, das Parlament, Sicherheitsstellen etc. stehen unter der direkten Kontrolle des Diktators und werden unter dem Deckmantel des „Außerordentlichen Zustands" passiviert und entsprechend dem faschistischen System neugeordnet.

Den Stadtverwaltungen in Kurdistan, welche den kollektiven Willen des kurdischen Volks darstellen, sind unter Zwangsverwaltung gestellt worden. Unzählige Bürgermeister befinden sich in Haft. Heute sind 11 Abgeordnete der HDP, darunter die Co-Vorsitzenden Figen Yüksekdag und Selahattin Demirtas festgenommen worden. Darüber hinaus sind die Co-Vorsitzenden der Partei der Demokratischen Regionen sowie des Demokratischen Volkskongress festgenommen worden. Zu erwarten ist, dass sie verhaftet werden. Auf diese Weise nehmen die Angriffe auf den Willen des kurdischen Volks von Tag zu Tag zu und werden in einer Weise, die weder Grenzen noch Moral kennt, konzentriert.

Obwohl die Zusammenarbeit der AKP mit dem Islamischen Staat bekannt und dokumentiert ist, haben europäische Staaten, allen voran Deutschland, der Eskalation in der Türkei schweigend zugesehen. Für das Flüchtlingsabkommen sind Menschenrechtsabkommen, auf denen die europäische Demokratie fußt, mit Füßen getreten und neue Abkommen mit dem faschistischen AKP-Regime, dass mit dem IS kooperiert, unterzeichnet worden. In diesem Sinn stellt das Schweigen Deutschlands und Europas gegenüber der AKP-Diktatur und die Unterzeichnung von Flüchtlingsabkommen mit der Türkei einen schwarzen Fleck auf die Würde und die durch Kampf erzielten gemeinsamen Werte von europäischen Gesellschaften dar.

In diesem Sinn verurteilen wir die Haltung der Europäischen Union, welche für schmutzige Eigeninteressen Abkommen mit Menschenrechtsbrechern unterzeichnet und mit diesen Waffenhandel betreibt.

Wir rufen alle demokratischen Kräfte, allen voran Frauen, Sozialisten, Linke und Antikapitalisten dazu auf, überall gegen Faschismus Widerstand zu leisten und gegen Faschismus gemeinsame Werte der Menschheit zu verteidigen. Wir rufen in diesem Sine alle Menschen dazu auf, aktiv gegen Faschismus in der Türkei und Unterstützung durch die Bundesregierung zu protestieren.


 

"Die Waffen nieder..."
DIE FRAUEN auf der Berliner Friedensdemo 8.10.2016


Aktionsbündnis Frankfurt/Main 
zum Internationalen Frauentag 2016

Offener Brief zu den Angriffen auf die Demonstration zum 8. März 2016

Wir, die Frauen des Aktionsbündnisses zum Internationalen Frauentag in Frankfurt am Main sind ein offenes Bündnis und arbeiten auf überparteilicher, gleichberechtigter, demokratischer und finanziell unabhängiger Grundlage zusammen. Bei aller Unterschiedlichkeit verbindet uns das gemeinsame Anliegen der tatsächlichen Gleichberechtigung und Befreiung der Frau in befreiten Gesellschaften.

Auch 2016 haben wir Aktionen zum 8. März gemeinsam vorbereitet und zu einer Demonstration zum Gewerkschaftshaus mit Auftaktkundgebung an der Hauptwache aufgerufen.

Auf einer Kundgebung im Rotlichtviertel sollte ein Brief von Huschke Mau, einer bekannten Aussteigerin aus der Prostitution und Mitfrau der Feministischen Partei DIE FRAUEN, verlesen werden.

Die Verlesung dieses prostitutionskritischen Briefes, wurde von einer Gruppe Gegendemonstrantinnen gemeinsam mit Doña Carmen verhindert, indem sie die Rednerin in aggressiver Weise mit Megafon überschrien und mit Trillerpfeifen attackierten. Auch der Lautsprecherwagen wurde blockiert.

Wir protestieren gegen dieses Verhalten und weisen die von Doña Carmen verbreiteten und von der Presse übernommenen falschen Darstellungen entschieden zurück. Solche Methoden schaden der Frauenbewegung und ihren Zielen.

Wer der Frauenbewegung verbieten will, sich mit der Frage der Prostitution kritisch zu beschäftigen, wer abweichende Meinungen und die Aufklärung über unangenehme Tatsachen nicht aushält, sondern stattdessen versucht, diejenigen mundtot zu machen, die es wagen, das geschönte Bild von den vorwiegend selbstbestimmten Frauen in der Prostitution, die ihren „Job" freiwillig und gerne machen, in Frage zu stellen, die spalten und missbrauchen den Internationalen Frauentag! 

Gerade am 8. März treten wir für die Perspektive der tatsächlichen Befreiung der Frau in einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung ein, in der keine Frau aus Armut oder sonstigen Gründen gezwungen ist, Ihre Arbeitskraft oder ihren Körper und ihre Würde zu verkaufen, in der das Zusammenleben und die Beziehungen der Menschen nicht von ökonomischen Zwängen und Abhängigkeiten bestimmt werden, in der Frauen ohne Sexismus und Gewalt frei leben können. 

Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir starke und international miteinander verbundene Frauenbewegungen, die sich über Meinungsverschiedenheiten und weltanschauliche Differenzen hinweg auf der Grundlage klarer Prinzipien und einer konstruktiven Streitkultur zusammenschließen. 


Aktionsbündnis Frankfurt/Main zum Internationalen Frauentag 2016:

Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Kreis Frankfurt; Frauenverband Courage e.V. Gruppe Frankfurt; Jugendverband Rebell; Ladies Team e.V.; Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) Kreis Rhein-Main; NEUE FRAU; #No Fragida – Annette Ludwig; Demokratische Frauenbewegung in Europa; Feministische Partei DIE FRAUEN ; Frauen helfen Frauen e.V.; Montagsdemo Frankfurt gegen Hartz IV; Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ); Ver.di Frankfurt am Main und Region.


18.September 2016:

320.000 Menschen demonstrieren bundesweit gegen TTIP und CETA

Die Feministische Partei DIE FRAUEN war in mehreren Städten mit dabei.

Anti TTIP Demo


Uns erreichte folgender Bericht aus Minbiç:

Die vom Islamischen Staat befreiten Frauen bitten uns um unsere Hilfe.

Report on women freed of ISIS from the Area of Minbiç and on the situation of refugees from the Area of Minbiç.

Since more as 2 months there is a hard war going on in the area of Minbiç. Minbiç is very strategic for the control over Rojava; it connects Turkey with the headquarter of ISIS, Reqa. This area is important for the protection of Rojava and the democratic autonomy in Rojava. To be able to create a federal Syria where people of all ethnicities and religions can live in peace together, the liberation of the area of Minbiç is very important. In Rojava since four years a system of democratic autonomy exists. This model is an alternative to wars and instability in the Middle East. It offers the opportunity that all people can live together based on equality, freedom of women, ecology and democracy.

It is a well-known secret that Turkey supports ISIS and will do anything not to lose control in this area. If the area of Minbiç is freed of ISIS, it will open the road to connect the three cantons, which is a nightmare and opposed to the politics and objectives of Turkey. ISIS and Turkey are not only connected by political and economic interests; they are quite close in ideology and practices as well. Because this area is so important for the control in the Middle-East all hegemonic powers are present in this war. There are conflicting interests between the hegemonic powers which impacts and intensifies this war. It is possible to conceive the war in Syria and in Kurdistan as a third world war, where it is the main aim to imply a new division in the Middle East.

Although the war in the area of Minbiç is so intensive and many violations against humanity, against civilians take place; this is not reflected in the media. There is a silence and ignorance on this war and the situations of women and refugees of this region as well as neglect to the needs of the refugees of this region. Civilians have been used as human shields by ISIS and many got hurt as well that until now there is no humanitarian aid for the refugees. Despite many calls for help, still the refugees out of this area are left alone. Humanitarian support is only provided by the local authorities which is not enough in accordance to the huge number of displaced persons.

It is a well-known fact that women and children are the ones who suffer the most in wars. In this war though, the situation of women and children is even worse. ISIS started a special war against women; perceiving women and their bodies as dirty. Women are not evaluated as persons and totally become property of men. Women don’t possess any rights under the regime of ISIS. They are left out without a will or the possibility to express oneself. Women become prisoners in their own houses; besides giving birth to children, they don’t have any rights or value. We can call this war against women.

The area of Minbiç is strongly affected by migration, because of the 4 years on-going war in Syria. This area is mostly inhabited by the Arabic population. Refugees came especially of Aleppo and other towns from the beginning of the war. It is a tragedy that the area people fled to, to escape the war, became occupied by reactionary, inhuman and plundering forces of ISIS.

As Kongreya Star, the women’s organisation in Rojava which organises the society in all its aspects out of  a women’s perspective, we wrote this report  to share the experiences of the women living under ISIS in the region of Minbiç and now have been freed as well as to describe the situations of refugees out of this area. The refugees out of this area are mainly women and children.  With the describing of the situation we expect that women’s organisations and humanitarian organisations as well as the international community start to take care.

The situation of women under the regime of ISIS

ISIS created laws against women.  There are many rules and laws for the whole population, but especially against women. These laws affect the life of the women in an extraordinary amount. ISIS has their own police-forces to control and take care that everybody obeys. A system of punishment and torture is installed to enforce their regime.

The women we spoke with who have been freed of ISIS of the region of Minbiç, gave us many examples. It is forbidden for women to leave the house; when they leave the house though, they have to hide themselves totally with black clothes. The hands, eyes, legs have to be hidden completely. When an eye or a small part of the finger of a woman is seen, this woman is arrested and will face torture.  There are many stories the women who have been living under the regimes of ISIS tell. The police of ISIS has a special car in which the women who crossed the rules have been brought away, ‘to pay for their sins’. For example when a part of a finger or eye has been seen, these women have been brought away and could stay for 3 days among cut off heads. To scare, intimidate and disturb the psychology. Torture like this can be valued as psychological warfare.

Another example: once 7 women have been arrested and brought away by the police car of ISIS. A whole day, they didn’t eat. In the evening they got food and felt asleep. Because they were hungry, they ate. The next morning the women awoke, naked, but not knowing how this happened. They remembered nothing. Most likely the women have been drugged and raped. These women left the prison naked and came home naked. Although their husbands might not be a part of ISIS, seeing their women naked, and perceiving their women with the same mindset, threw the women out of the houses.

Once a mother fed her child; she didn’t see another possibility because her child was very hungry and crying. She felt sorry for her child and in a camouflaged way, taking care that a part of her breast wasn’t shown, she fed her child. The police of ISIS caught her for sinful behaviour and killed her by putting a instrument with sharp knives on her breast, which cut of the vein. Another woman who showed a small part of skin shared the same fate. She was arrested with the charge of sinful behaviour and got the chance to choose between being lashed or being grasped by this instrument. Not aware of the consequences, she choose this instrument and died a slow and painful death.

It is forbidden for the women to grow their nails, apply make-up, shape their eye-brows. The police of ISIS lifts up the black clothes and removes the gloves to control and humiliate women. When long nails have been seen the nails get removed and when women apply make-up they will face torture.

Women under the regime of ISIS are only an obejct, a thing. Not conceived as a person or a human being with a own will or personality. This attitude of ISIS becomes at clearest with an example. A young woman had beenkidnapped against her will and married of with a man who has been a member of ISIS. This man died and the woman got married off with another member of ISIS. He died as well and again she got married off with another man, who has been a member of ISIS. He died as well and again she got married off with another man who was a member of ISIS. Nobody asked her opinion. In this way she got married off 7 times and finally she found herself pregnant, without knowing who the father is.

Schools have been closed and forbidden. Guys can get education in the mosque, where their learn the religion according to the doctrine of ISIS and learn their rules and laws. They learn about justice and life according to the views of ISIS. Besides this, there is no possibility for education under the regime of ISIS. For girls there are no chances at all to learn. Asking the girls to their wishes, they told us: ‘We only want to go to school’. Education is seen as a threat in the doctrine of ISIS. People who are able to think, reflect, ask questions, are curious are seen as a threat. The system of ISIS is based on blind obedience and fear. To be able to continue their regime, there is a need to stop people of thining and reflecting, so they can accept their doctrines and obey blindly. There is no space for education or schools in a system like this. Thinking by yourself, interpret religion by yourself, colourfullness in opinions and beliefs are forbidden under the regime of ISIS. There is only space for one opinion, one doctrin, one interpretation of religion, one way of living.

Other beliefs or religions are not accepted, and people with different religions or of different ethnicities can be killed. For example Kurdish people always live under the fear of torture and killings. No chance to live according their own beliefs and customs. They have to hide their identity in order to survive. Only by behaving totally in the way ISIS prescribes, there has been a chance to survive under the regime of ISIS.

The last three months before the war started, life even became worse for the people in the region of Minbiç. Television, internet and telephone became forbidden and satelites have been destroyed, to prevent the people to have any connections with the outside world. In this way the women have been put into the houses, cut off of any information with other people or contacts with other peoples. Even before there houses has been turned into prisons, but without information, connection, the possibility to use internet, they totally became isolated and even more subjected to the regime of ISIS.  Besides information and propagand a of ISIS, no information or contacts were availabe. With a regime of isolation and desinformation ISIS put the people under their control.

In the times that telephone and internet still was available, the police of ISIS could control the phones and facebook any time on their content and pictures. If the police of ISIS would detect any ‘wrong’ pictures, for example with the colours of Kurdistan, these people could be charged and face torture. There is one example of a man who shared his happiness about the death of a fighter of ISIS on facebook. This man has been killed; his body been thorn apart and his head has been shown to the public for three days. The death body hasn’t been overhanded to his family. Measures like this serve to intimidate and spread fear.

Smoking is banned under the regime of ISIS and the police controls. It seeks in the houses for ash, ashtrays, controls on smell and serach for packets. If ash or a packet has been detected, these people face punishment. An older woman told us that she has been leashed 50 times and three days been kept in prison for the detection of a packet of cigarettes.

The regime of ISIS can preserve, because it is based on fear, intimidation and divisions. Many people support ISIS and will report the ‘mistakes’ of family-members or neighbours. In this way a regime of mistrust is installled, where nobody can thrust nobody and everybody stays alone. For example, a man killed his own brother, because he believed in the doctrine of ISIS and according to his views did his brother, who didn’t believe in this doctrine and therefore was considered to be a pagan, deserved death.

Life became forbidden. Laughing about the wrong jokes, music, songs, playing football, colourful clothes; all are forbidden in the regime of ISIS. The women freed of ISIS of the region of Minbiç told us that some foods which wasn’t available in the time of the prophet Mohammed was forbidden. Some vegetables (the cheapest and best available vegetables), lemon salt and some spices have been forbidden. In the last months before the liberation a new las has been announced which stated that gas was forbidden and all food should be prepared on wood, like in the times of the prophet Mohammed. With the only difference that in the the town of Minbiç wood is difficult to find. This law didn’t become practice though, because the war started. In the times gas was allowed, it was very expensive for the people, but not for the members of ISIS. Gas costed 147 Euro for the people and 6,30 Euro for the members of ISIS. The women living under the regime of ISIS and facing this war against women, against life, told us, that they survived every day, but that they didn’t consider their lifes as life. They lived as if they were death.

ISIS build up a system of fear. The people obey them because of intimidation and fear. For small wrongdoings, hard punishments are given. For example a child who plays football, lives in the danger of his head being cut off. This head will be shown to everybody for three days. This has as consequence that finally nobody dears to play football. The people don’t obey because they believe in tthe rightness of the laws, but because they don’t have another choice. In many places which have been freed of the regime of ISIS the people show their happiness that they can live normal again and breathe again. Mostly they are especially happy about the possibility to smoke and play football. 

According to ISIS women’s bodies are dirty and shameful. Therefore they can’t see a doctor in a normal way. Women can explain their problems to a nurse who will tell them to the doctor and then the nurse will provide the treatment. If the women can be healed in this way is not what counts. No man saw a part of their body and that’s what counts. Even in the hospitals the police of ISIS controls on ‘shameful behaviour’, i.e. if sick or injured women don’t show parts of their body. Again the well-being of the women is not that what matters in this vision.

It was impossible to leave Minbiç, for meeting family-members or going to a hospital in another town. It was possible to go to Cerablus, Reqa and Babe, which is also in the hands of ISIS. Besides theses places, even if people were seriously ill, there was no chance to leave the area which was under the control of ISIS.

ISIS kidnapped  men and boys to strengthen their army. Many families lost their male relatives and have no clue where they are. ISIS kidnapped them and since then the families didn’t receive any message. This also impacts the families in a strong way and affects their lives and psychology enourmously. Even thought they arre freed by themselves, they are scared to speak or act which might upset ISIS, out of fear that something can happen with their male relatives.

This war against life against women has a deep impact on the society and the personality. It seeds mistrust and fear. It creates deep divisions in the society and in the families. It creates isolation. This in a society which has traditionally a strong connection and cohesion. In this way it destroys the society. It sows deep wounds in the society and in the people. The regime of ISIS destroys solidarity, trust and love for the self and for other people. It only sows hatred, pain and mistrust. In this way the regime of ISIS has a strong impact on the psychology and health of the people.

Civilians being used as human shields

ISIS use civilians as human shield in the war in the region of ISIS. ISIS doesn’t give permission to civilians to leave the town or the villages. ISIS knows quite well that the military council of Minbiç will do everything to protect civilians; even bringing their own soldiers in danger to protect and rescue civilians. Therefore no civilian could leave the town or the villages. ISIS shoots on the civilians when they try to leave and put mines around the houses to prevent the civilians of leaving. All refugees we spoke with, told the same story: when they tried to leave ISIS shooted on them with a sharp-shooting –rifle (karnas). When people tried to rescue their injured family-members, ISIS shot on them as well. In this way many civilians got hurt or killed. Women, old people, children, even babies got hurt or killed by mines or gunshots of ISIS. When people tried to rescue their injured family-members, ISIS shot on them as well. There are many stories like the story of Aliya. Aliya is a young mother from Minbiç. Her father got shot, when they tried to leave Minbiç. Her father died. When she tried to save her father, she, her mother and her brother got hurt as well. Aliya is now in the hospital, but she doesn’t got any information of her brother or mother. There are many families like Aliya who have been seperated and since then, didn’t get any informations of their family-members. ISIS surrounded the area and shoots on all the civilians who try to leave.The military council of Minbiç bring themselves in danger to save the civilians.

The situation of refugees

According research of the people’s council of Minbiç 50.000 people have been freed. These people became refugees. Only the people’s council of Minbiç supports the refugees. The support mainly comes from the canton of Kobanê, but the situation of Kobanê is not well by itself. Rojava still face an embargo, the borders are closed and Kobanê faced a hard war with a total devastation of its infrastructure and a lot of a damage to its people. Therefore the canton of Kobanê is not in a situation to support 50.000 refugees; its possibilties don’t suffice.  The people’s council of Minbiç called many times to the international organisations for humanitarian aid for the refugees, but untill now no humanitarian support has been delivered. Though there is an urgent need for all the basic supplies for the refugees. The people’s council of Minbiç and the military council of Minbiç do what they can to support the refugees; sharing their own limited resources with the refugees. There is a lack of everything: a lack of food, medicines, hygienic facilities, clean water, soap, medicines, blankets. The refugees sleep on the naked earth.

In the beginning phase, the refugees lived in the desert. Now, there are camps set up for the refugees, but the facilities in these camps are very poor. Besides tents there is nothing. The people have nothing to sleep on. Most refugees live in the emptied village. But here the situation is not good as well. The villages are cleant of mines, but there is still the chances that mines will explode. The public buildings are so strong destroyed that they are not in a shape to be used. The living standards are far below human standards and the refugees face serious problems in meeting their basic needs. 30.818 refugees are registered as living in the villages.

It is possible to speak of a humanitarian problem, because there is a lack of food, clean water, hygienic facilities and healthcare. Therefore contagious diseasses spread fast. The refugees only receive bread once in three days. There is no milk for the children. Hunger and diseases threaten the life of the refugees, which are mainly women, children and elderly people.

Call for international institutions and women’s organisations

Three years ISIS ruled in the area of Minbiç and left deep injuries in the souls of the people and in the society. Three years the women in this region lived as slaves. Their life wasn’t counted as life. They weren’t valuated as humans.  Three years women and children lived under the fear of this regime. This regime of ISIS has a very deep influence on the psychology, health, personality and society. These deep injuries won’t heal soon. A system like this has a deep influence on the self-perception, self-valuation and confidence as well in the perception of others. A system like this creates deep divisions, which don’t heal easily.

Now the people have been freed, but actually the same situation continues. They are displaced with nothing and nobody takes care. The same threats continue. Diseases, hunger, unclean water threaten the lifes of women and children

Although this situation has been shared with international institutions and broadly has been evaluated, humanitarian support has not been given. If value had been given to these whomen and children, humanitarian support had been given to them. In this way, it is possible to state that the special war against women and children continues. Maybe they have been liberated, but nobody, besides the people’s council of Minbiç carries responsibility for them. The hegemonic powers state that they want to intensify the war against ISIS, but they don’t take care of the people who have been suffering under ISIS. We call the international institutions to carry out their responsibility for the humanity.

This war is especially a special war against women. Therefor we call women’s organisations to be in solidarity with the women who have been living under the system of ISIS. There are many ways to express the solidarity.

Conclusions

The people in the war region of Minbiç who have been forced to leave their houses and livelihoods are in an urgent need in the support of food and health-care. The restricted means of the people’s council of Minbiç don’t suffice. There is still a part of the population who haven’t been reached and whose needs are not known. There is a shortage of clean water, food and medicines. Dirty water, rotten food, insufficient nutrition and bad housing conditions are the cause of illnesses and the fast expansion of illnesses.

At last

We believe that this human tragedy shouldn’t be ignored. According to our opinion, it is the duty of everybody who believes in universal human values to get rid of the marks of the traumatic experiences of this society which were created by the devastations of the enemy of humanity ISIS. It is not our aim of the offensive to free the area that lots of losses are paid because of restricted possibilities. There is an urgent need for food, clean water, medicines. In this way we call humanitarian, international and women’s organisations to provide with humanitarian assistance.

Committee of Diplomacy of Kongreya Star

Mail: r.women.d@gmail.com

Opens external link in new windowMehr dazu: Minbiç women liberated from ISIS – their horror stories and their desperate appeal for aid


Nein, es braucht nicht immer wieder eine neue Stellungnahme zu Amokläufen! Bedauerlicherweise ist die Pressemeldung der Feministischen Partei DIE FRAUEN vm 16.3.2009 immer noch aktuell:

Amoklauf in Winnenden -  und der nächste kommt bestimmt

Nach Amokläufen in Erfurt und Emsdetten und nun in Winnenden fragen Politikerinnen und Politiker wieder einmal fassungslos und entsetzt nach dem Warum.
Wen es immer noch wundert, dass junge Männer auf ihre Probleme mit Gewaltexzessen reagieren, erkennt nicht, dass in unserem patriarchal-hierarchischen Gesellschaftssystem Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung normal ist. Unterdrückung und unterschiedliche Formen der Gewalt bis hin zum Krieg werden legitimiert, Gewaltbereitschaft und Gewalttäter werden systematisch erzeugt. Amokläufer sind fast immer männlich, ihre Opfer auffallend häufig Frauen und Mädchen.
Die Bundessprecherinnenrunde der Feministischen Partei DIE FRAUEN fordert: "Anstatt in populistischer Hilflosigkeit weitere Kontrollen und Repressionen gegenüber Jungendlichen und Erziehungsberechtigten zu fordern, muss unsere Gesellschaft mit gutem Beispiel vorangehen: Sie muss Gewalt und Krieg als Mittel zur Konfliktlösung ächten. Statt Unsummen von Steuergeldern in die Rüstungsindustrie zu investieren, müssen verstärkt Ausgaben in Bildung und die Entwicklung von gewaltfreier Pädagogik getätigt werden. Die Erziehung in den Kindergärten und die Lehrpläne in den Schulen müssen antihierarchische Erziehung und friedliche Konfliktbewältigung, das Wertschätzen von Leben und die Achtung vor der Natur beinhalten".
"Die Gesellschaft", fordert die Bundessprecherinnenrunde weiter, "muss außerdem so organisiert werden, dass niemand mehr Angst haben muss, dass das soziale System sie oder ihn nicht mehr trägt. Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich, wie sie seit vielen Jahren durch unsere Regierungs-PatriarchInnen durchgeführt werden, müssen rückgängig gemacht werden. Das Thema "Überwindung unserer lebensfeindlichen patriarchalen Gesellschaftsordnung" muss auf die politische Tagesordnung kommen."

Die Bundessprecherinnenrunde fordert die Politikerinnen und Politiker auf, das Verschleudern von Steuergeldern für die Organisation von Gewalt und Krieg, wie Rüstungsindustrie, Bundeswehr und Auslandseinsätze zu beenden und sich für eine Gesellschaftsform einzusetzen, in der Frieden und gewaltlose Konfliktbewältigung im Mittelpunkt stehen. Diese Gesellschaftsform ist für die Zukunft aller erstrebenswert und lebensnotwendig. Bei ihrer Verwirklichung haben die Erziehung im häuslichen Umfeld, im Kindergarten, in der Schule und in der Hochschule sowie die Medien eine zentrale Bedeutung.


Zeit für eine Neufassung des Gedichts von Bertolt Brecht:

„Arme Frau und reicher Mann
 Standen da und sahn sich an.
Und die Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich.“

(nach: Bertold Brecht, Alfabet [1934]; in: Gesammelte Werke [GW 20 Bände] Band 9, Gedichte 2 (1933 - 1941), Frankfurt/Main 1967)


Hilferuf aus Polen Kleiderbuegel.jpg

Uns erreichte der Hilferuf unserer Polnischen Schwesterpartei Partia Kobiet. Sie brauchen dringend Unterstützung beim Kampf gegen die geplante Verschärfung der Abtreibungsgesetze. Polens Frauen droht ein totales Abtreibungsverbot - sogar bei Vergewaltigung und Gefahr für die Schwangere. Es drohen Haftstrafen bis zu drei Jahren - nein, nicht etwa für die Vergewaltiger und sonstigen Zeuger - sondern für die Frauen, ÄrztInnen und mögliche HelferInnen.

Bitte helft uns, unsere Schwestern in Polen zu unterstützen!

Initiates file downloadAufnahmeantrag

Opens internal link in current windowKontoverbindung

Initiates file downloadDeutsche Übersetzung des Hilferufs aus Polen

Initiates file downloadEnglisches Original


Bundesmitfrauenversammlung 2./3. April 2016 in Weimar

Die neuen Programmtexte entstanden in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Sonnenschein ...


"Die endgültige Entscheidung der Partei 'DIE FRAUEN' beizutreten habe ich getroffen, als mir klar wurde, dass ihr die einzige Partei in Deutschland seid, die gegen Prostitution kämpft."

(Anna, Mitfrau der Feministischen Partei DIE FRAUEN seit Dezember 2014)

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Aktion der Feministischen Partei DIE FRAUEN Kreismitfrauenverband Frankfurt zum Kinostart des Films "Die Sexarbeiterin". Ähnliche Aktionen mit Zitaten aus Freierforen wurden auch durch Mitfrauen des Landesmitfrauenverbands Berlin durchgeführt. Diese zeigen: Prostitution ist ein Gewaltsystem, das durch pseudo-ästethische Darstellung wie im kritisierten Film verharmlost werden soll.


Die US-amerikanische Frauenfriedens-Organisation CODEPINK kommt nach Deutschland:


Ostermarsch 2016: Wir sagen NEIN zu Rüstungsexporten und Kriegsunterstützung!


„Angst vor Islamisierung?“ - Warum die Feministische Partei DIE FRAUEN das Problem woanders sieht….

Fast täglich erreichen uns persönliche Emails mit Anfragen und Vorschlägen. Nicht alle sind aus politischem Interesse verfasst; nicht alle sind sachlich gehalten. Manche stehen für Interesse an unserer Arbeit und an der politischen Auseinandersetzung mit feministischen Argumenten.

Uns erreichte eine Anfrage von Gabi R., welche die "hart erkämpfte Stellung und die Rechte der Frauen“ durch eine „zunehmende Islamisierung in Deutschland“ in Gefahr sieht.

Dazu die Antwort von Bundessprecherin Margot Müller:

Sehr verehrte Frau R.,

uns Frauen von der Feministischen Partei DIE FRAUEN macht nicht eine Islamisierung grosse Sorgen sondern insgesamt das Wiedererstarken patriarchaler Werte und patriarchaler Religionen. Wir sehen die hart erkämpften Rechte der Frauen durch den allgemeinen Sozialabbau und die dadurch verursachte generelle Zunahme der Religiosität und fundamentalistischer Aktivitäten in Gefahr.

Wir finden es richtig, dass die Bürgerinnen (generisches Femininum) in Deutschland aufgefordert werden Toleranz zu üben. Alleine Toleranz ermöglicht ein friedliches Zusammenleben. Wir sind der Meinung, dass sowohl die Vollverschleierung als auch das tragen des Kopftuchs stark zurück gehen würden, wenn es ein vom Mann unabhängige Aufenthaltsgenehmigung für jede Frau, eine drastische Arbeitszeitverkürzung und ausreichend Arbeitsplätze mit existenzsicherndem Lohn oder eine existenzsichernde Grundsicherung, die ein Leben in Würde ermöglicht, für jede Frau geben würde. Ich füge Ihnen hier das Link  zu der 2003 von der Bundesmitfrauenversammlung der Feministischen Partei DIE FRAUEN verabschiedeten "Charta der Grundrechte für die Frauen in der Europäischen Union" an:

http://www.feministischepartei.de/fileadmin/datensammlung/dokumente/eigene_Artikel/Charta_Frauen_EU_dt.pdf

Selbstverständlich soll Toleranz nicht bis zur Verleugnung eigener Werte gehen. Das würde bedeuten, dass Sie selbst Vollverschleierung oder ein Kopftuch tragen. Das Tragen einer Kopfbedeckung oder eines Kopftuches ausserhalb des Hauses war übrigens in Deutschland bis Ende der sechziger Jahre Sitte und eine Bekleidungsvorschrift für ("anständige") Frauen .

In einer patriarchalischen Gesellschaft wie der unseren sind alle Frauen unterdrückt! Dazu ist weder das Tragen eines Kopftuches noch der Vollverschleierung notwendig.

Frauen werden in unserer Gesellschaft fast ständig und überall von Männern und Frauen despektierlich behandelt.  Sie sind überall und ständig in Gefahr Opfer von Gewalt durch Männer zu werden. Diese Gewalttaten werden nur sehr selten von Fremden verübt und überschreiten ebenfalls nur ganz ausnahmsweise die Kulturgrenzen. 80%-98% dieser Gewalttaten an Frauen werden von Männern aus dem näheren und weiteren Bekanntenkreis begangen. Es gibt feministische Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse in denen Frauen lernen können sich gegen despektierliches und gewalttätiges Verhalten effektiv zu wehren: 

http://www.bvfest.de

In diesen Kursen oder durch die Literatur auf der Literaturliste, die ich als pdf beifügen werde,  können Frauen, wenn Sie das Bedürfnis danach haben, lernen selbstbewusst Grenzen zu ziehen und Ihre eigenen Rechte und Werte zu verteidigen ohne intolerant, aggressiv oder despektierlich gegenüber Andersdenkenden zu werden.

Die Feministische Partei DIE FRAUEN setzt sich unermüdlich für die Verteidigung und den Ausbau der errungenen Rechte für Frauen sowie für die Abschaffung des Patriarchats ein! Ich füge Ihnen unser aktuelles Faltblatt "Feministisches Manifest" als pdf bei.

Mit feministischen Grüssen

Margot Müller




Die Feministische Partei DIE FRAUEN
wird ZWANZIG Jahre alt!

Unser Geburtstagswunsch: viele neue Mitfrauen!

Unser Geburtstagsgeschenk an euch: 
Rachel Moran´s Buch "Was vom Menschen übrig bleibt - Die Wahrheit über Prostitution."

Jetzt* Leitet Herunterladen der Datei einMitfrau werden und als Begrüßungsgeschenk den brillanten und international hochgelobten Bericht einer Prostitutions-Überlebenden erhalten.

 

*Die Aktion läuft bis zu unserem Geburtstag am 10. Juni 2015. Jede, deren Leitet Herunterladen der Datei einAufnahmeantrag uns Öffnet internen Link im aktuellen Fensterpostalisch oder Öffnet internen Link im aktuellen Fenster per Email bis zu diesem Termin erreicht, erhält als Begrüßungsgeschenk das Buch von Rachel Moran.



Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz 7. Februar 2015

4. Februar 2015:

 Leitet Herunterladen der Datei einDeutscher Frauenrat übernimmt Argumente der Prostitutionsindustrie

Stellungnahme der Feministischen Partei DIE FRAUEN zum Öffnet externen Link in neuem FensterOffenem Brief des DF zur Neuregelung des Prostitutionsschutzgesetze:


Friedenspolitik statt Kriegspolitik

Die Feministische Partei  DIE FRAUEN ruft auf zur Beteiligung an den Aktionen gegen die Internationale Sicherheitskonferenz, die vom 5. bis 7. Februar in München stattfindet. Gemeinsam mit dem Bündnis Kriegsrat-Nein Danke fordert die Feministische Partei DIE FRAUEN:

  • Keine Kriege, weder aus wirtschaftlichen noch aus anderen Gründen
  • Maßnahmen, die schrittweise zur allgemeinen Abrüstung führen
  • Keine Auslandseinsätze oder Unterstützung von Einsätzen, die dem Gewaltverbot der UN-Charta widersprechen
  • Stärkung und Reform von Institutionen gemeinsamer Sicherheit und Vertrauensbildung wie z.B. OSZE und UNOStopp der Waffenexporte und Unterbindung des illegalen Waffenhandels
  • Schrittweise Senkung der Rüstungsausgaben und eine deutliche Erhöhung der Mittel für zivile Konfliktbearbeitung
  • Einführung eines Zivilsteuergesetzes: Kein Steuer-Zwang zur Mitfinanzierung der Militärausgaben
  • Aufnahme und menschenwürdige Behandlung von Flüchtlingen

Öffnet externen Link in neuem FensterMahnwache gegen die Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag, den 31.1.2015, 13 bis 14Uhr am Max-Josephs-Platz. Öffnet externen Link in neuem FensterPressemeldung dazu


 

25. Januar 2015: Bundesweiter Aktionstag gegen Sexkauf.

Auf Öffnet externen Link in neuem Fensterfacebook wird die Feministische Partei DIE FRAUEN stündlich Informationen posten, die die Forderungen nach einem Sexkauf-Verbot untermauern. Wir rufen dazu auf, am 25. Januar 2015 massenhaft für einen #StopSexkauf zu Öffnet externen Link in neuem Fenstertwittern. Wir wollen das Prostitutionsschutz-Gesetz in seiner geplanten Ausführung verhindern.

Die Feministische Partei DIE FRAUEN ist die einzige Partei in Deutschland, die sich für das Nordische Modell einsetzt.


Dieses Jahr zu Weihnachten: Feminismus schenken! Leitet Herunterladen der Datei ein(Druckformat)Leitet Herunterladen der Datei ein


5. bis 7. Dezember 2014: Die Feministische Partei DIE FRAUEN nimmt teil am Öffnet externen Link in neuem FensterInternationalen Kongress zum Abbau der Prostitution: StopSexkauf

"Die glasklare Trennung von "sauberer" Prostitution und Zwangsprostitution ist eine Farce (Chantal Luis, EMMA)

"Die Politik will nicht wissen, was wirklich in der Prostitution vor sich geht." (Lea Ackermann, SOLVODI

"Wir unterstützen die Forderung nach einer Anhebung des Prostitutionsalters - wir fordern eine Anhebung auf 75Jahre" (Michaela Huber, Traumatherapeutin)

„Das System Prostitution funktioniert auf der Basis von Traumatisierung: Dissoziierung und Re-inszenierung.“ (Michaela Huber, Traumatherapeutin)

"In der Prostitution führt die Spur des Geldes in die Mitte des organisierten Verbrechens" (Gunilla Ekberg, Schweden)

Prostitution ist Gewalt.


November 2014:

Der Landesmitfrauenverband Bremen ist re-aktiviert!

Neue Landessprecherin ist Nomazulu Thata: bremen@feministischepartei.de


Vom 28. bis 30.11.2014 fand ein Strategie-Wochenende der Feministischen Partei DIE FRAUEN im wunderschönen Chiemgau statt. Wir danken Birgit und Nina von der Öffnet externen Link in neuem FensterAuszeiten-Oase für die wunderbare kulinarische Versorgung und die angenehme Atmosphäre, in der die Teilnehmerinnen viele konstruktiven und kreativen Ideen entwickeln konnten.

Teilnehmerinnen des Strategie-Wochenendes 28. im Chiemgau

Bitte unbedingt lesen: Huschke Mau hat uns diesen Brief zukommen lassen. Sie war 10 Jahre in der Prostitution und ist jetzt in Therapie. Ihr Brief: eine Anklage an die Prostitutionslobby, an die Freier - und an die Gesellschaft:

Leitet Herunterladen der Datei ein"Ich habe genug von euch prostitutionsfremden ProstitutionsbefürworterInnen" Offener Brief einer ehemaligen Prostituierten an die Prostitutionslobby.


11. November 2014: Solidaritätserklärung mit attac

Wir solidarisieren uns mit der globalisierungskritischen Organisation attac gegen den Entzug ihrer Gemeinnützigkeit. Wie sich bereits beim Entzug der Gemeinnützigkeit des Frauenverbands Courage gezeigt hat, mutiert das deutsche Steuerrecht immer mehr zu einem politisches Gesinnungsrecht. Während Schützenvereine und Bertelsmann-Lobbyismus weiterhin „gemeinnützig" bleiben, wird einer Organisation, die sich in außerordentlichem Ausmaß durch politische Bildungsarbeit verdient macht, die Gemeinnützigkeit versagt. Das ist empörend und beschämend!


Sexualstrafrecht:
In Deutschland genügt kein "NEIN". Dabei hat die deutsche Regierung bereits 2011 die Öffnet externen Link in neuem FensterKonvention von Instanbul unterzeichnet. Seit 1. August 2014 ist diese in Kraft. Die Umsetzung in deutsches Recht ist jedoch in weiter Ferne. Solange sind unsere Handtaschen rechtlich besser geschützt als die sexuelle Selbstbestimmung.


Die Feministische Partei DIE FRAUEN unterstützt"Öffnet externen Link in neuem FensterWomen in Exile & Friends".


Thema Prostitution: Feministische Partei DIE FRAUEN fordert "Schwedisches Modell":

Die Bundesmitfrauenversammlung am 5./6. April 2014 hat beschlossen:

Ein wirksamer Schutz von Prostituierten muss realisiert werden. Prostituierte dürfen nicht kriminalisiert werden. Ihnen muss der Ausstieg ermöglicht werden.

Die Benutzung von Menschen für die sexuelle Befriedigung von Freiern ist eine Menschenrechtsverletzung, die strafrechtlich verfolgt werden muss.


5./ 6. April 2014 Bundesmitfrauenversammlung (Bundesparteitag)

in den Räumen der Berliner Lesbenberatung e.V., Kulmer Str. 20a

Alle Mitfrauen sowie Interessentinnen sind herzlich eingeladen.

Leitet Herunterladen der Datei einDetails


Gegen das Vergessen: Eine von drei!

Frauen erfahren zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und im Internet Gewalt.

Das Ausmaß dieser Gewalt zeigt der Bericht der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA), der die Ergebnisse der weltweit größten Erhebung über Gewalt gegen Frauen vorstellt.

Diese Öffnet externen Link in neuem FensterEU-weite Erhebung übertrifft die bisherigen Zahlen: Eine von drei Frauen hat seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren.


Peace Bike der Feministischen Partei DIE FRAUEN auf der
Demo gegen die Münchner Sicherheitskonferenz
  am 1. Februar 2014

24./25. Januar 2014: Feministinnen ehren Pazifistinnen
Kreative Aktionen gegen die Öffnet externen Link in neuem FensterMünchner Sicherheitskonferenz  (31.1. bis 2.2.2014) im Rahmen des BündnissesÖffnet externen Link in neuem Fenster Kriegrat-Nein Danke (Öffnet externen Link in neuem FensterAufruf)

Bertha-von-Suttner-Weg


10. August 2013:
4. Konferenz der Feministischen Parteien Europas in Uppsala / Schweden


 

14. Februar 2013 - Onebillionrising - der größte Frauentanztag der Welt!

Eine Milliarde Frauen weltweit haben sich erhoben und getanzt - symbolisch für die eine Milliarde Frauen, die von Gewalt betroffen sind, geschlagen wurden, zu sexuellem Kontakt gezwungen oder in anderer Form misshandelt wurden.


Die Feministische Partei DIE FRAUEN unterstützt die Kampagne zur Verbesserung des Aufenthaltsrechtes für die Opfer von Zwangsprostitution Öffnet externen Link in neuem Fenstervon Terres des Femmes: 


Impressionen von der
3. Konferenz der Feministischen Parteien Europas, August 2012, München