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Unser ökologischer Fußabdruck – unsere Zukunft

Die Natur ist unsere Lebensgrundlage

Die Bewahrung und der Schutz der Natur sowie der Respekt vor allem Lebendigen gehört zu den wesentlichen Grundlagen unserer Politik. Die Natur ist unsere Lebensgrundlage und darf nicht weiter zerstört werden. Es gilt dringend die Artenvielfalt auf unserem Planeten zu erhalten und die Klimakatastrophe zu stoppen. 
Obwohl wir alle von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, leiden ärmere Menschen und die Länder des globalen Südens am stärksten darunter. Gleichzeitig verursachen die reichen Länder den Großteil der CO2-Emissionen und zerstören durch ihren massiven Rohstoffkonsum den Lebensraum im globalen Süden. Dies hat zu einer enormen sozialen Ungleichheit geführt. Dies trifft vor allem Frauen, weil sie häufig weniger Vermögen und Einkommen haben als Männer und ihre Familien von kleinbäuerlicher Landwirtschaft ernähren müssen. 


Wir fordern ein zügiges Vorangehen beim Umdenken in den reichen Industriestaaten. Klima-, Mitwelt- und Artenschutz darf nicht wie bisher vernachlässigt und der zerstörerischen Idee eines permanenten Wirtschaftswachstum untergeordnet werden (siehe auch: „Feministische Ökonomie“).

Was wir tun können

Die Zeit für Veränderungen ist knapp. Wir müssen sie intensiv dafür nutzen, unseren energie- und ressourcenintensiven Lebensstil zu verändern und die Ausbeutung anderer Menschen, Völker und der Natur zu beenden. 

  • Wir brauchen eine Agrarwende, mit der die Artenvernichtung sofort gestoppt werden kann. (Link zu „Ernährung und Landwirtschaft“). Statt Flächen weiter zu versiegeln, müssen wir Betonwüsten entsiegeln. 
  • Wir müssen unser Mobilitätsverhalten verändern und den Ausbau von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln vorantreiben. Der motorisierte Individualverkehr muss massiv eingeschränkt werden. Wir wünschen uns lebenswertere Städte mit weniger Autos und mehr Grün. Sogenannte „Schwammstädte“ können uns besser gegen die Folgen von Extremwetterereignissen schützen als Betonwüsten.
  • Der Umstieg auf regenerierbare Energien (vor allem Wind und Sonne) und den Ausstieg aus fossilen Energien muss schnell erfolgen. Gleichzeitig müssen wir unseren Energieverbrauch drastisch reduzieren.

Verzicht statt Wachstum

Vieles lässt sich ohne große Einschränkungen für uns umsetzen. Wir wissen aber auch, dass wir selbst Energie einsparen, unseren Konsum einschränken und unser Reiseverhalten ändern müssen, um die Klimaziele halbwegs zu erreichen. Diese vermeintlichen Entbehrungen sind jedoch sehr klein im Vergleich zu einem riesigen Gewinn: durch eine lebenswertere Mitwelt und globale Klimagerechtigkeit.

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